Tag VIII - Das Ende naht

Der vorletzte Tag begann wie gewohnt mit einem freundlichen Weckruf der Lagerleitung. Der Samstag, der auf unseren bisherigen Zeltlagern den letzten Tag markiert, stand heute im Zeichen zwangloser Spielereien und einer kleinen Ausbildungsmesse. Auch heute stand vor dem Frühstück die Lektüre des Fackelläufers an. Beim Blick auf den Wachplan fiel uns auf, dass erneut ein Putzdienst für die Internetcafe- und Lagerzeitungscontainer aufgeführt war. Offenbar hatte der Readaktion der Lagerzeitung das Putzen vom Vortag so gut gefallen, dass unsere beiden Putz-Feen mit einem netten Bericht in der Zeitung geehrt wurden und die Jungs offenbar vorhaben diesen Dienst für die verbleibende Zeit fest zu installieren (oder einfach nur eine andere ahnungslose Wehr zu veräppeln).



Nach dem Frühstück fielen viele der Jugendlichen direkt wieder in die Feldbetten, obwohl am vorigen Abend, bis auf die Betreuer, alle pünktlich zur Lagerruhe ins Bett gegangen sind. Offenbar war die Sieg im Schlagball so kräftezehrend, dass das lockere Programm des heutigen Tages genau das Richtige war. Neben der Möglichkeit sich über diverse Ausbildungsberufe vom Frikadellenbrater bis hin zum Polizisten zu informieren, war die AOK mit einem Infobus vor Ort, in dem man u.A. einen Reaktionstest machen konnte.
Als besonderes Highlight war das Brandschutzmobil der VGH vor Ort. Zwei Berufsfeuerwehrmänner der Feuerwehr Hannover demonstrierten eindrucksvoll, wie gefährlich achtlos gelagerte Sprayflaschen sein können, dass auf Basteltischen Klebstoff in Verbindung mit Zündquellen eine schlechte Idee ist, dass es nicht ratsam ist Fettbrände mit Wasser zu löschen u.v.m.. Auch wenn den Jugendlichen vieles in der Theorie kannten, war es hochinteressant einmal die wirklichen Aufwirkungen vorgeführt zu bekommen.
Neben diesen Informationsmöglichkeiten fuhr die hiesige Sparkasse ein wirklich tolles Spieleangebot  auf, dass aus einer Hüpfburg, einer Kletterwand, einem Umwerfspiel, das sich von selbst erklärt, wenn ihr euch das heutige Video anschaut und anderen Spielen bestand.



Zum Mittag gab es heute ein Gericht, dass ausnahmslos allen geschmeckt hat: Nudeln mit Bolgnese-Sauce. Die letzte warme Mahlzeit des Lagers schmeckte allen Jugendlichen gut und deutlich mehr als sonst die Gelegenheit sich eine zweite Portion zu holen. Nach dem Essen nutzten viele das reichhaltige Spiele- und Informationsangebot und ein Paar  machten sich, trotz des Wetters ein letztes Mal in das Barnstorfer Freibad auf. Für das Betreuer-Schlagball Turnier hatte sich niemand von uns angemeldet und auch auf die spontane Anfrage der Fackelläufer-Redaktion hin, die händeringend nach Verstärkung für ihr Team suchte, konnten wir nur zwei Spieler anbieten, die vom Schlagball keine Ahnung haben, sodass man sich lieber Füller aus der heimischen Wehr gesucht hat. Aus diesem Grund rauschte dieses Ereignis an uns komplett vorbei und die im Lager gebliebenen hielten die Stellung beim Zeltplatz. Genau dies sollte sich später als äußerst hilfreich erweisen. Einer unserer pflasterklebenden (auch wenn unser Presswart wegen dieser Bezeichnung böse herüberschaut) Nachbarn hatte uns frühzeitig von einer für unsere Region herausgegebenen Unwetterwarnung in Kentnis gesetzt, sodass wir wir 30 Minuten vor der Durchsage der Lagerleitung anfangen konnten unseren windanfälligen Pavillon abzubauen und die Zelte Sturmsicher zu machen. Ohne diese frühzeitige Warung wären wir sicherlich mitten während des Abbaus von dem Regen überrascht worden, deshalb an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Rotkreuzler.
In einer der Pausen, die der Regen ab und an eingelegt hat wanderten wir dann zum Abendbrot und genießen nun den leider schon letzten Abend in Rehden (bei strahlendem Sonnenschein).