Tag VII - April, April ?

Wie gewohnt rafften wir uns nach dem Weckruf um sieben Uhr auf, um einen weiteren schönen Tag im Zeltlager zu verbringen. Gleich am frühen Morgen dann die erste Überraschung: obwohl wir eigentlich wissen, dass unsere Wehr das Glück hatte weder die Lagerwache, noch einen Abwasch- bzw. Putzdienst stellen zu müssen lesen wir uns regelmäßig den Wachplan durch und stellten mit Erstaunen fest, dass wir um 13.00 Uhr für die Reinigung der Internetcafe- und Lagerzeitungscontainer eingeteilt waren. Am Kopf kratzend verglichen wir die letzten Wachpläne mit dem aktuellen und stellten fest: keine Reinigung des Lagercontainers. Nun denn, da die beiden Container wahrscheinlich nicht so schnell verschmutzt werden wie die Toilettenwagen (und das, obwohl wir Hepstedter in diesem Container arbeiten) könnte es sich ja um einen einmaligen Dienst handeln, zu dem wir als Dauergäste natürlich herangezogen werden. Lea H. und die Betreuerin Steffi M. erklärten sich bereit den Reinigungsdienst für ihre Kameraden und Kameradinnen zu übernehmen. Pflichtbewusst standen die beiden dann um Punkt 13.00 Uhr vor dem Container des Fackelläufers. Dann ließ die Redaktion die Bombe platzen: Der "Putzdienst" entpuppte sich als größte Zeitungsente seit Veröffentlichung der vermeidlichen Hitler-Tagebücher. Doch so schnell gaben die putzeifrigen Hepstedter nicht auf und die Zeitungsredakteure mussten ihren Spaß nun bis zum Ende ausbaden. was nach Angaben der fleißigen Putzteufel auch bitter nötig war. Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz ehrten die Macher des Fackelläufers, Lea und Steffi mit einem kleinen Dankeschön, über das sich die beiden riesig gefreut haben.


An dieser Stelle wollen wir uns bei der Redaktion auch noch einmal für die Verlinkung zu unserer Homepage auf der Seite des Zeltlagers (http://www.zeltlager2008.de/) bedanken.
Doch damit nicht genug gab es heute noch weitere Überraschungen. Nach dem Frühstück spielte die jüngere Gruppe eine Partie des ungeliebten Indiaka, die sogar fast mit einem Sieg endete. Am Ende siegten aber doch die Kontrahenten aus Kirchdorf mit einem knappen Vorsprung.
Für die größere Gruppe stand Schlagball auf dem Programm. Da eine Kameradin schon seit längerem aus gesundheitlichen Gründen für sportliche Aktivitäten ausgefallen ist sollte eigentlich Thees B. die Gruppe auffüllen. Leider beharrten die Schiedsrichter felsenfest darauf, dass die Gruppe nur mit acht statt neun Spielern spielen darf, was bei einem Spiel wie Schlagball ein sehr tiefer Einschnitt ist.



Da wir uns innerlich aber bereits nach dem gestrigen Abendessen mit einer Niederlage auseinandergesetzt haben war die Stimmung ungetrübt und die Gruppe ließ das Spiel auf sich zukommen. Doch dann geschah etwas, dass selbst erfahrene Jugendwarte wie Michael Görgens aus Wilstedt nicht für möglich gehalten hatten. Vielleicht lag es am Regen, der einen Schwimmbadbesuch unmöglich machte, vielleicht aber auch die tatkräftige Unterstützung der Sittensener Kameraden, die uns von der Tribüne trotz des Regens anfeuerten, vielleicht auch an beidem, auf jeden Fall siegte unsere Truppe gegen die Wehr aus Twistringen uns hatte somit nach dem Mittagessen noch ein weiteres Spiel zu bestreiten.



Ebenjenes Mittagessen bestand heute aus: dreimal dürft ihr raten, was gibt es am Freitag? Genau Fisch. Ein wirklich leckerer Backfisch und Kartoffelsalat sorgen dafür, dass die siegreiche Gruppe wohlgenährt auf das nächste Spiel gegen die Wehr aus Siedenburg warten konnte. Trotz aller Euphorie und einer wirklich sehr guten Leistung unterlag unsere Gruppe den Siedenburgern. Damit keine Enttäuschung aufkommt hatte Jugendfeuerwehrwart Jürgen Bellmann bereits beim Mittag in Aussicht gestellt heute in das Hallenbad in Wagenfeld zu fahren, sodass auch heute für den Badespaß gesorgt war. ,Gemeinsam mit den Sittensener Kameraden machten wir uns auf, um das etwas kleine aber feine Schwimmbecken für uns zu beanspruchen. Nach dem Badevergnügen fuhren wir dann pünktlich zum Abendessen unseres Zeltdorfes wieder im Lager ein und der siebte Tag dieses Zeltlagers neigt sich nun dem Ende zu.