Tag III - Spiel, Spaß und ...Schwimmen
Nachdem
wir gestern wegen des Orientierungsmarsches den Luxus genießen konnten
erst um halb acht geweckt zu werden, hieß es heute bereits um sieben
Uhr: Aufstehen. Während sich die ältere Gruppe auch nach dem Weckruf im
Feldbett noch einmal in aller Seelenruhe auf die andere Seite drehen
konnten, musste die kleine Wettkampfgruppe zeitig raus, da bereits um
neun Uhr das erste Spiel anstand. Für heute waren Volleyball für die
Kleinen und Völkerball für die Großen vorgesehen.
Unsere
Jugendlichen mussten sich auf dem Feld gegen die JF aus Diepholz
behaupten. Vielleicht lag es an der frühen Zeit, vielleicht haben die
Jugendlichen aber auch darauf spekuliert nach einer Niederlage so
schnell wie möglich ins Schwimmbad fahren zu können, am Ende verließen
wir das Spielfeld auf jeden Fall als Verlierer. Doch alle, die sich nun
auf das kühle Nass in der Badeanstalt gefreut hatten mussten sich noch
gedulden, denn für Gruppen, die bereits nach der ersten Begegnung
ausgeschieden waren, fand nach dem Mittagessen ein zusätzliches
´Bootsspiel´ statt.

Vorher
musste sich die alte Garde aber erst einmal aus den Federn quälen und
auf dem Völkerballfeld zeigen, was unsere Paradedisziplin ist (immerhin
richten wir alljährlich unser eigenes Völkerballturnier aus). Die
Partie gegen Lahausen endete mit einem knappen Sieg für uns und die
Gefahr, wie die jüngere Gruppe am Nachmittag am Bootsspiel teilnehmen
zu müssen war damit gebannt. Im Anschluss daran konnte die Küche heute
zeigen, dass das Essen am ersten Tag nur ein Ausrutscher war. Auf dem
Speiseplan stand heute Hühnerfrikassee mit Reis und Karrottensalat. Bei
einem solchen Gericht sollte man das mitessende Auge zwar zudrücken,
nichtdestotrotz war die Qualität des Essens heute wieder spitze!
Mit
vollgeschlagenen Bäuchen ging es dann mit der jüngeren Gruppe in einem
Bus zum Bootsspiel, während zeitgleich die ältere Gruppe ihr nächstes
Völkerballspiel bestreitren musste.
Am Regenrückhaltebecken
angekommen, bestand die Aufgabe für die Jüngeren darin ein Boot durch
einen Parcours zu manövieren. Nach einem Slalom-Abschnitt mussten Seile
mittels Klettern oder Limbo überwunden werden (wobei letztes gerade für
die Kleinen keine Veränderung der Sitzposition zur Folge hatte). Zum
Schluss mussten noch Tennisbälle geworfen und das Boot rückwärts
eingeparkt werden. Hierbei wurde deutlich, dass Teamwork und
Koordination keine Fremdwörter für die Jugendlichen sind, zwar wurden
nicht alle Tennisbälle in den dafür vorgesehenen Eimer geworfen, doch
war unser Boot eines der schnellsten.

Zeitgleich
wurden auf dem Völkerballfeld gegen die Wehr aus Dörrieloh ums
Weiterkommen gerungen. Leider machten wir hierbei keine allzugute Figur
und mussten das Feld eindeutig als Verlierer räumen, aus der Traum also
vom Völkerball-Titel. Dies war für die Jugendlich allerdings keineswegs
ein Grund um traurig zu sein, denn mit dem Ausscheiden aus dem
Turnierbetrieb war die nötige Freizeit geschaffen um endlich ins
Schwimmbad fahren zu können. Fast alle nahmen die Gelegenheit wahr sich
nun abzukühlen, denn nach anfänglichen Startschwierigkeiten brannte die
Sonne am Nachmittag mit reichlicher Kraft vom Himmel herab (schließlich
hatten am Vortag alle ihr Schnitzel brav aufgegessen).

Kurz
vor dem Abendessen wurde uns allen dann demonstriert, wie nützlich
wasserführende Fahrzeuge sind: Nach dem gestrigen Planschvergnügen
hatte sich der Inhalt des Planschbeckens auf die Grünfläche rund um das
Gummibecken verteilt, sodass zwangläufig neues Wasser herangeschafft
werden musste. Aus diesem Grund wurde kurzerhand ein vorbeifahrendes
TLF überfallen und der Pool wieder aufgefüllt. Nach dem Abendessen
musste dieser Umstand natürlich sofort ausgenutzt werden und es wurde
wieder fleißig Flipper nachgeahmt, alle anderen, die keine Lust darauf
haben sich später am Abend ein zweites Mal zu duschen ließen den Abend
bei einer entspannten Runde Volleyball ausklingen. So endet ein
weiterer ereignisreicher und spaßreicher Tag in Rehden. Wie´s morgen
wird erfahrt ihr in unserem nächsten Bericht, zu guter Letzt legen wir
euch unser heutiges Video sehr ans Herz, indem euch einige Jugendliche
auf einen Rundgang durch das Zeltlager mitnehmen.