Rauchmeldertag 2009


Am Rauchmeldertag erinnern deutsche Feuerwehren und die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ daran, dass privater Brandschutz keine Glückssache, sondern die verantwortungsvolle Aufgabe aller Bürger ist. 

Tarmstedt (WI). Die Wehren aus Hepstedt, Tarmstedt und Wilstedt beteiligten sich am 13. März 2009 zum ersten Mal auf dem Rewe-Parkplatz in Tarmstedt mit einer großen Aktion am bundesweiten Rauchmeldertag. Unter dem Motto „Privater Brandschutz ist keine Glückssache“ informierten die fünf Pressesprecher der Wehren zusammen mit der örtlichen VGH-Vertretung, als Partner für die Rauchmelderaktion darüber, wie Rauchmelder Leben retten können. Dass der Rauchmeldertag mittlerweile zum vierten Mal an einem Freitag den 13. stattfand, ist kein Zufall. Die Initiatoren vom Forum Brandrauchprävention innerhalb der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (VFDB) wollen so den vermeintlichen Unglückstag zu einem Glückstag machen. Die Aktion wurde von der Bevölkerung durchaus positiv angenommen und man konnte manchen Bürger davon überzeugen, dass ein Rauchmelder für die eigene Sicherheit im Haus, durchaus wichtig sein kann. 


Blick auf den Stand

Neben Informationen über den Rauchmelder, konnten sich interessierte Bürger auch Informationen über Feuerlöscher einholen. Hierzu hatten die Wehren sich einen Experten eingeladen, der über die verschiedenen Arten der Feuerlöscher, die im häuslichen Gebrauch zum Einsatz kommen, informieren konnte. Was z.B. passieren kann, wenn ein Fettbrand mit Wasser gelöscht wird, wurde anhand von Vorführungen simuliert.
Des Weiteren stellten die Wehren ihre einzelnen Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände zur Schau. Da der Aktionstag von allen positiv angenommen und unterstützt wurde, sind sich die Wehren sicher, im nächsten Jahr wieder an dem Aktionstag teilzunehmen. Dieser dürfte dann auf den 13. August fallen.

                                                                                                       Fettexplosion                                                                                                             

                                                                                                                                                            Bert Albers (Links) von der Zevener Zeitung zu Besuch                                                                                

                                                                                                           Vorstellung des Rauchhauses                                                                                                                                 

Qualitätskriterien

Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen und der Angabe EN 14604 versehen sind. Dieses CE-Zeichen trifft jedoch keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf das VdS-Prüfzeichen* achten.

 

Langlebigkeit

Um den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden, empfiehlt das Forum  Brandrauchprävention/die Feuerwehr Hepstedt zudem Rauchmelder, die über eine Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren verfügen.

Wartung - Machen sie Freitag, den 13., zum Batterie-Testtag!

Der Rauchmelder ist entsprechend der Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich, einer Funktionsprüfung zu unterziehen.

 

Montage

Mindestausstattung und in bislang sieben Bundesländern sogar Pflicht ist die Installation von Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren. Empfehlenswert ist die Überwachung jedes Raumes mit einem Rauchmelder, auch im Keller und auf dem Dachboden, aber nicht in Küche und Bad.

 

Weitere Tipps finden Verbraucher unter www.rauchmelder-lebensretter.de.

*Ein anderes Prüfinstitut, das die Qualitätsstandards von Rauchmeldern durch wiederkehrende Kontrollen am Markt prüft, gibt es derzeit in Deutschland nicht.