Berichte der Jugendfeuerwehr

Zahlreiche neue Unterkünfte in Hepstedt – Jugendwehr bringt Nistkästen an

Hepstedt (mn). Gleich 16 neue Nistkästen haben seit kurzem im Hepstedter Ortskern einen neuen Platz gefunden. Mitglieder der Jugendwehr brachten die selbstgebauten Werke im Rahmen des Umwelttages dort an, hinter der Idee die Kästen im Ort verteilt anzubringen, steckt der Hepstedter Jäger Hermann Vehring. Sein Gedanke dazu klingt selbsterklärend: „So könne man die angebrachten Nistkästen auch beobachten und sehen wie sich die Vögel dort einnisten“.

Vögel erfreuen uns mit ihrem Gesang, sie vertilgen große Mengen Schädlinge und Vögel sind beliebt. Und dennoch herrscht nicht nur bei „Amsel, Drossel, Fink und Star“ Wohnungsnot. Der Wald ist häufig „aufgeräumt“, Hecken verschwinden. Doch mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand kann hier Abhilfe geschaffen werden. Auch das Bauen und Anbringen von Nistkästen zählt zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit. Gemeinsam mit Vehring und Günter Rosenbrock brachten die Jugendlichen die neuen Brutplätze an die jeweiligen Baumstämme am Sportplatz, Hinterm Eichhof, Feuerwehrhaus, Friedhof sowie Am Schmoobach an.

„Wichtig sei bei der Anbringung die Ausrichtung des Flugloches. Das dürfe auf keinen Fall in der Hauptwindrichtung liegen, sonst hätten Wind und Niederschläge allzu leichtes Spiel“ ließ Vehring dem Feuerwehrnachwuchs wissen. Am günstigsten seien die Himmelsrichtungen von Ost bis Süd. Auch solle man darauf achten, dass über die Mittagszeit eine leichte Beschattung erreicht werde, sonst könne es den Küken zu heiß werden. Ein Nistkasten solle auch nicht nach hinten, sondern eher nach vorne überhängen, um das Eindringen von Regen zu verhindern.
Die Jugendlichen wissen, dass nicht alle angebotenen Nistkästen von der Vogelwelt belegt werden. Das sei aber hinnehmbar und das Engagement lohne sich auf jeden Fall.

                    

Jugendwehr veranstaltet erneut Völkerballturnier

Tarmstedt/Hepstedt (mn). 24 Mannschaften, zahlreiche Spiele, viele Sieger! Das war das Völkerballturnier in der KGS Sporthalle in Tarmstedt, ausgerichtet von der Jugendfeuerwehr Hepstedt.
Zum fünften Mal fand am 27. März das Völkerballturnier der Jugendfeuerwehr Hepstedt statt.
Von 9 – 16 Uhr wurden die Spiele für die jeweiligen Altersstufen durchgeführt, die auch in diesem Jahr großen Anklang fanden. Gespielt wurden jeweils zwölf Minuten mit fünf Mann plus König je Mannschaft.

"Ja, mich hat der Ball berührt", gab einer der Spieler in einem heißumkämpften Spiel zu, auch wenn es ihm sichtlich schwer fiel.
Bei den vielen spannenden Partien zeigte sich wieder, dass sich Völkerball hervorragend für die Jugendfeuerwehr eignet, da Mädchen und Jungen hier gut zusammen in einer Mannschaft spielen können. Außerdem machen das überschaubare Regelwerk und die kurze Spieldauer ein solches Turnier möglich. Für Gelächter unter den Jugendlichen sorgten Jugendwart Jürgen Bellmann und sein Amtskollege aus Sottrum als sie aus Spaß im gestreiften Badeanzug sich unter die Menge mischten.
Für Verpflegung sorgten die Eltern. Snacks gab es in Form von belegten Brötchen sowie Kuchen und für Zwischendurch süße Snacks. Zum Mittag stärkten sich die Teilnehmer mit Bratwurst und Pommes.

So fanden an dem Tag viele interessante Begegnungen statt, die mit vollem Einsatz, aber stets fair geführt wurden. Im K.O.-Verfahren konnte sich die JF Bothel schließlich im Finale gegen die JF Wilstedt durchsetzen und dominierte schlussendlich die Siegerliste bei den 14 bis 18 Jährigen. Bei den 10 – 14 Jährigen setze sich im Finale die JF Fintel gegen die Kameraden der JF Elsdorf durch.
So konnten am Ende der Veranstaltung, die für die teilnehmenden Gruppen ein schönes, gemeinschaftsförderndes Erlebnis darstellte, die besten Wehren in der Siegerehrung beglückwünscht werden. Jugendwart Jürgen Bellmann bedanke sich bei allen für die Teilnahme und Mithilfe beim Turnier. Der Stv. Samtgemeindebürgermeister Ernst-August Seeger brachte es am Ende auf den Punkt "Wenn ihr heute auch nicht gewonnen habt, irgendwann seid ihr auch mal dran".

Sieger der Gruppe 10 – 14 Jahre:
Platz 1: JF Bothel, Platz 2: JF Wilstedt, Platz 3: JF Ebersdorf blau, Platz 4: JF Hepstedt blau

Sieger der Gruppe 14 – 18 Jahre:
Platz 1: JF Fintel, Platz 2: JF Elsdorf, Platz 3: JF Oerel, Platz 4: JF Scheeßel

                 


Kreiswettbewerbe in Wilstedt – Punkte und Pudel

 

(bb). Pünktlich um 08:30h trafen sich achtzehn Jugendliche um mit zwei Gruppen an den jährlichen Kreiswettbewerben teilzunehmen. In diesem Jahr richteten die Wilstedter Kameraden den wettkampftechnischen Höhepunkt im Landkreis Rotenburg aus und konnten auf diese Weise zeitgleich das dreißigjährige Jubiläum ihrer Jugendfeuerwehr feiern. Obwohl der A Teil, bestehend aus einem Löschangriff, und der B-Teil, ein Staffellauf mit besonderen Stationen wie z.B. dem Aufrollen eines C-Schlauches,  die vergangenen sechs Dienste pausenlos geübt wurden, war bei einigen JF-Kameraden eine deutliche Anspannung zu spüren. Beim Ausführen des einstudierten Löschangriffs mogelten sich einige Fehler ein, die sogleich mit Strafpunkten negativ in die Wertung einflossen. Auch beim Staffellauf lief nicht alles so reibungslos wie erhofft und neben dem obligatorischen Überschreiten der Gesamtzeit verfehlte leider auch der ein oder andere Leinenbeutel das markierte Ziel. Insgesamt reichte die Leistung für die Plätze 30 und 22 bei 31 angemeldeten Gruppen. Doch statt der Fehlerpunkte wegen betrübt zu sein, überbrückte man die Wartezeit bis zur Siegerehrung mit der Kameradschaftspflege zur befreundeten Wehr aus Bothel.

Bei der Siegerehrung machten die Hepstedter dann trotz ihres durchschnittlichen Abschneidens lautstark auf sich aufmerksam und bejubelten neben ihrer und der Botheler Platzierung auch lautstark die Anwesenheit des sichtlich gerührten, scheidenden Samtgemeindebrandmeisters Manfred Gerasch.

Am Ende wartete dann doch noch ein kleiner wenig rühmlicher Pokal auf uns: Beim diesjährigen Kegelwettbewerb stach unsere Wehr durch die meisten Pudel hervor und konnte so den Pokal für den Pudelkönig entgegennehmen. Aber denkt daran: Wenn nicht die Besten, dann die lustigsten!



Hepstedt rot: Thees M. wirft den Leinenbeutel sicher ins Ziel



Hepstedt blau: Noch sind keine Windungen im Schlauch :-D